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  • Willkommen und Abschied

    Das Gedicht Willkommen und Abschied von Wolfgang Goethe aus dem Jahr 1779 handelt von der sehnsuchtsvollen Begegnung zweier Personen, deren Liebe bitter süß endet.

    Zunächst wird der Weg des Lyrischen ich`s zu einem Treffen mit seiner Liebsten beschrieben, dieser führt durch einen dunkeln und bedrohlichen Wald. Die beängstigende Umgebung lässt das lyrische Ich allerdings nicht seinen Mut verlieren, da dieser von der Sehnsucht und der Freude auf seine Geliebte aufgeheizt wird. Die Überschrift ist sehr passend gewählt, da „Willkommen“ die ersten drei Strophen beschreibt in denen das lyrische Ich seine Gefühle du seine Geliebte willkommen heißt und „Abschied“ beschreibt die letzte Strophe in der die beiden voneinander Abschied nehmen müssen. Das Gedicht hat vier Strophen mit jeweils 8 Versen. Da die Strophen im Kreuzreim geschrieben sind, hört sich das Gedicht beim Lesen elegant an, wodurch es weder zu überladen noch zu gezwungen klingt. Zudem ist das Gedicht im vierhebigen Jambus geschireben, was es angenehm zu lesen macht. Das lyrische Ich ist ein Mann dessen Gedanken und Eindrücke der Leser verfolgt, was die Personen und die Handlung des Gedichts sehr real macht und das Gefühl vermittelt Teil der Handlung zu sein. Durch Personifikationen im Gedicht wie Zeile 21 „Ein rosenfarbenes Frühlingswetter“ wird klar das der Mann, nur noch rosa sieht da er in die Frau verliebt ist. In seiner Euphorie sind auch die vorangegangenen Schrecken wie in V. 6 „aufgetürmter Riese“ oder V.13 „die Nacht schuf Tausend Ungeheuer“ vergessen. Auch der durch die Naturbeschreibungen in den ersten beiden Strophen vermittelte Eindruck das das lyrische ich sich beobachtet fühlt V. 8 „tausend schwarze Augen“ und V.12 „schwarze Flügel um sausen schauerlich mein Ohr“ ,die schwarzen Flügel könnten hier dunkle Gedanken meinen, sind vergessen